Absicherung der Angehörigen

Das höchste Gut – unser Leben!


Sicher zählen die Gesundheit und das Leben zu den höchsten und wertvollsten Gütern, die ein Mensch überhaupt besitzen kann. Schon allein aus diesem Grund sollte man sich vor den Risiken im Alltag schützen und eine entsprechende Versicherung abschließen.
Was aber im Rahmen der Gesundheitsvorsorge inzwischen schon fast zur Pflicht geworden ist, hat in der Lebensversicherung immer noch einen freiwilligen Charakter. Dabei sollten gerade in Familien die Eltern daran denken, welch drastische Folgen ein Unfall für die Kinder nach sich ziehen kann, bei dem einer der beiden Partner ums Leben kommt.
Neben der Trauer und dem Schmerz über den Verlust drohen an dieser Stelle zudem noch finanzielle Risiken, was eine solche Situation noch weiter verschlimmert. Schon allein deswegen gehört die Lebensversicherung als wichtige Säule zur Vorsorge für die Familie.

Die Risikolebensversicherung zahlt nach dem Tod, unabhängig von der Todesursache, eine vorher vereinbarte Summe, unabhängig davon, wie viel bisher eingezahlt wurde. Stirbt der Versicherte während der Laufzeit nicht, erhält er allerdings - im Gegensatz zur Kapital-Lebensversicherung – auch kein Geld zurück.

 

Die gesetzliche Rentenversorgung für Hinterbliebene, wie Waisen oder Witwenrente, ist relativ gering.

 

Daher sollte man privat vorsorgen. Überflüssig ist die Police nur für diejenigen, die keine Angehörigen versorgen, etwa Singles, Azubis und Studenten.

Die Versicherungssumme hängt von der gewünschten Auszahlungssumme und dem Alter ab. Je älter man ist, und je höher die Summe ist, umso höher sind auch die Kosten. Auch ein riskanter Beruf oder ein riskantes Hobby gehen in die Beiträge ein. Wie lang man die Versicherungsdauer wählt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es ist sinnvoll, die Versicherungsdauer zumindest bis zum Ausbildungsende der Kinder durchzuführen.

 

Bei der Höhe der Versicherungssumme gilt die Faustregel: Paare mit kleinen Kindern brauchen mindestens das Fünffache des Bruttojahreseinkommens des Hauptverdieners. Sind die Kinder schon älter, oder ist nur der Partner zu versorgen, reicht normalerweise das drei- bis vierfache Bruttojahreseinkommen aus.

 

Die Risiko-Lebensversicherung kann in Kombination mit der Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden. Dann werden die Kosten geringer.